Aus dem Inhalt

Ein durch langjährige Ehe und Kindererziehung gestählter Familienvater schildert mit klaren Worten und viel Musik seine in den dunklen Schluchten des brutalen Alltags erworbenen Erkenntnisse auf allen Gebieten des täglichen Lebens.

Zwischen Geburtstrauma und Seniorenresidenz hat Axel Pätz nicht nur gelernt, wie man die Familie heldenhaft den Klauen eines Schwedischen Möbelriesen entreißt, und dass in weiten Teilen der Bevölkerung immer noch erschreckend viel Unwissen über die fachgerechte Lagerung von Leichenteilen herrscht, sondern auch seinen Blick geschärft für die wirklich wichtigen Dinge des Lebens.

So präsentiert er sich als erfahrener Lebensberater, der mit Worten und Liedern bereitwillig Auskunft gibt, und sich dabei virtuos auf Piano, Akkordeon, Concertina und Eierschneider begleitet.

Am Ende des Abends ist jedenfalls klar: Das Leben ist zwar grausam, kriminell und voller Gefahren, doch wenn man, wie Axel Pätz, "Ja!" sagt zu Mugabe, Dinkellolly und Westerwelle, dann wird eines Tages vielleicht auch der verzweifelte Aufschrei einer gequälten Kreatur erhört. Ein Aufschrei, um der Welt zu sagen: "Ich will ein Kind von Birgit Prinz!"


Pressestimmen

»Ein hervorragender Unterhalter, der sowohl als Sprachvirtuose als auch im musikalischen Bereich zu überzeugen weiß. Mit seinen pointierten Texten wandelt er sicher auf einem schmalen Grat, wobei er das Makabere als wirkungsvolles Ausdrucksmittel benutzt.«
Begründung der Jury,
Kabarettpreis "Rostocker Koggenzieher"

»Pätz liebt die Provokation. Er spielt mit seinem Publikum Katz und Maus. Ein Mephisto im Kabarettgewand ist er. Wie es ihm gelingt, bei all den Boshaftigkeiten, die er vom Piano aus in den Saal schleudert, als großartiger Entertainer wahrgenommen zu werden, gleicht einem Geniestreich.«
Hessische/Niedersächsische Allgemeine Zeitung

»Selten war das verwöhnte Schwelmer Publikum so einig im Überschwang. Pätz überzeugte in jeder Hinsicht und entfachte einen wahren Begeisterungssturm. (...) Pätz, beseelt von hoher Musikalität und großen solistischen Fähigkeiten an Klavier und Akkordeon, verlässt mit seinen treffenden Texten nie den Pfad der Tugend und erreicht mit seiner "Letzten Offenbarung" - er ist Fußballfan des FC Bayern - oder seinem Lied "Geburtstrauma" das Publikum an haargenau der richtigen Stelle. Treffsicher landet er einen Volltreffer bei den Fußballfreunden, wenn er sich voller Inbrunst ein Kind von Birgit Prinz wünscht. Und das, es kann nicht häufig genug gesagt werden, ohne je in Gefahr zu geraten, in den Sumpf der Zweideutigkeit abzugleiten.«
Der Westen

»Der Hamburger inszeniert seinen Auftritt gekonnt, spielt mit Worten und Erwartungen, bürstet sie kräftig gegen den Strich und spart nicht mit skurrilen Einfällen. Das ist originell, das ist kurzweilig, das ist große Kleinkunst.«
Jury, Tuttlinger Krähe

»Unglaublich vielseitig und professionell präsentierte sich Axel Pätz, dazu noch als rasanter und virtuoser Klavierspieler. In der Rolle des Bayernfans erobert er auf Anhieb das Publikum. Es wäre zu platt, das Nordlicht allein auf den Fußball zu reduzieren, auch wenn er seine Zugabe als Dienst an der Nation versteht, "Ich will ein Kind von Birgit Prinz", und damit noch mal in die gleiche Kerbe schlägt. Hautnah erlebt das Publikum, dass Kabarett todernst sein kann, um nachhaltig in Erinnerung zu bleiben. Beklemmende Stille machte sich breit, als Pätz bei der fachgerechten Lagerung von Leichenteilen selbst vor Babys im Gefrierfach „on the rocks" nicht zurückschreckt. Dennoch gelingt ihm der Übergang zu leichterer Kost, etwa dem Geburtstrauma. Anschaulicher und komischer kann das kaum einer darstellen.«
Süddeutsche Zeitung

»Wir haben einen Kabarettisten gewählt, der es schafft, immer wieder mit neuen Bedeutungsebenen zu verblüffen. Bis zuletzt bleibt offen, wie die ohnehin schon pointiert geschilderten Themen aufgelöst werden. Wir haben ihn als Künstler erlebt, der es versteht, subtil auch mit dem Publikum zu spielen. Wir schätzen, wie er es schafft, gleichzeitig belanglose wie unendlich wichtige Themen in elegante Kabarett-Chansons zu kleiden. Seine ungemeine Präsenz, die in keinem Moment zum Verlust der Differenziertheit führt, hat uns begeistert. Wir geben den Goldenen Rottweiler 2009 gerne Axel Pätz.«
Begründung der Jury,
Kabarettpreis „Goldener Rottweiler

»Dass das Programm "Die ganze Wahrheit" des Kabarettisten Axel Pätz in Kunst & Bühne weichgespült gewesen wäre, kann man ihm nun wirklich nicht vorwerfen. Er ließ dem Publikum vielmehr das Blut in den Adern gefrieren und erntete stürmischen Applaus.«
Cellesche Zeitung

»(...) das servierte der Wahlhamburger mit pointiert getexteten und am Piano virtuos vorgetragenen Kabarett-Chansons in bester Tradition Georg Kreislers. Dass die Wahrheit manchmal schmerzhaft ist, mal bitterböse und manchmal einfach saukomisch, das führte Pätz seinem Publikum ein ums andere Mal vor Augen und wurde am Ende wieder und wieder auf die Bühne applaudiert.«
Kieler Nachrichten

»Hintersinnig, gedankenintensiv und wohlgereift zeigten sich die musikalischen Einlagen wie auch die komödiantischen Erzählungen von Axel Pätz, ein Newcomer im Kabarett. Er ist so etwas wie der "Film-Noir-Gentleman" der Comedy, ein wenig unheimlich, ein wenig weltentrückt, ein wenig von gestern, neu dabei und schon das Potenzial zu Klassiker.«
Main – Echo

»Der Hamburger Axel Pätz beweist mit seinem Programm "Die ganze Wahrheit", warum er ein Senkrechtstarter der deutschen Kabarettszene ist.«
Weser – Kurier

»Mit der ganzen, schonungslosen Wahrheit konfrontierte Axel Pätz im Brennpunkt – Theater sein restlos begeistertes Publikum. (...) Er steigerte sich in jedes Thema, riss sein Publikum mit und lässt es vom Lachen erschöpft in die Pause.«
Südwestpresse

»Pointiert, mit präzisem Wortwitz und intelligent. (...) Wertet man die überaus positiven Reaktionen des Publikums als Gradmesser für den Erfolg seines Ansinnens, so hat Pätz mit seinem aktuellen Programm "Die ganze Wahrheit" einen Volltreffer gelandet.«
Probsteier Herold

»Ja, hier ist einer, der nicht nur genau beobachtet, sondern die Beobachtungen auch wortgewaltig in einen Zusammenhang stellen kann. (...) Es würde wahrscheinlich zu weit führen, Pätz einen Dekonstruktivisten zu nennen, aber seine Demaskierung dessen, was als politisch korrekter Wortgebrauch gilt, hat Format.«
Schwarzwälder Bote

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 Bayern - Fan

 Geburtstrauma

 Kommunikation

 Baby im Gefrierfach

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 Ich will ein Kind von Birgit Prinz